Alle Aktionen im Überblick

Theaterkuben für die Erich-Kästner-Schule

Gemeinsam mit der Lern-Praxis-Werkstatt Weinheim gestalteten die Schüler der Erich-Kästner-Schule Stelen für den Theaterunterricht.  Die Stelen wurden nach der Erstellung direkt im Unterricht getestet und sorgte bei den Schüler*innen für große Begeisterung.

Selbstbehauptung – Im Team sind wir stark

Ab dem 11.11.2021 geht das Sozialkompetenz-Training für alle Kinder der dritten Klassen der Dalberg-Grundschule los. 

In der Schule bewältigen die Kinder jeden Tag aufs Neue eine Vielzahl an Herausforderungen. Sie treffen auf unterschiedliche Kinder und Lehrer*innen sowie auf unterschiedliche Meinungen und Einstellungen, Neben schönen Erfahrungen stellen natürlich auch Unstimmigkeiten, unterschiedliche Ansichten und Meinungen oder unvorhersehbare Reaktionen anderer Kinder einen Teil des Zusammenseins in der Schule dar. Mit diesen Anforderungen auf eine gute und konstruktive Art und Weise umgehen zu können, macht Kinder stark. 

Gerade in diesem Prozess sollen die Kinder besonders unterstützt werden. Somit startet unter der Leitung von Arne H. Metzger der Kurs "Selbstbehauptung – Im Team sind wir stark". Bei insgesamt 7 Terminen à 60 Minuten pro Klasse, ist hierbei das Ziel des Programms die Stärkung der Persönlichkeit durch positive Erfahrungen in Einzel- und Teamübungen sowie das Einübung von Selbstbehauptungstechniken. Aber auch die Gemeinschaft der Gruppe und Klasse, die Wertschätzung der Vielfalt, der freundliche und faire Umgang miteinander sowie Methoden der Konfliktlösung werden den Kindern anhand verschiedener Gruppenspiele und Übungen nähergebracht und eingeübt. Der Abschlusstermin des Sozialkompetenz-Trainings findet am Dienstag, den 21.12.2021 statt.

Theaterpädagogisches Projekt "Unterschiede"

Theaterprojekt an der Astrid-Lindgren-Schule in Ladenburg

Seit Mitte Oktober findet das Theaterprojekt unter der Leitung der Theaterpädagogin Frau Katerina Gein statt. Bis zu den Herbstferien haben die Schüler*innen der 2. Klassen immer montags zwei Stunden den Workshop. 
Die Schüler*innen erleben hierbei eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema "Unterschiede". Das Ziel ist, Körper und Geist als Mittel zur ästhetischen Darstellung auszuprobieren und die Phantasie der Kinder anzuregen. Durch die Gruppenarbeit lernen die Kinder Teamkompetenz und das soziale Miteinander während eines kreativen Prozesses.

Der Fokus des Workshops liegt bei dem körperlichen Ausdruck und der Atmosphäre, die durch Bewegung und Interaktion entstehen können.

Die Kinder lernen einen spielerischen Umgang mit einem Thema kennen; sie dürfen ihre eigene Phantasie einsetzen und versuchen die Ergebnisse in einer kurzen Werkschau (10-15 Minuten) auf die Bühne zu bringen.

"Zukunftswünsche" – Collagen der Mitmachaktion am Weltfrauentag 

Am Weltfrauentag, dem 08. März veranstaltete der DRK-Kreisverband Mannheim die Online-Mitmachaktion ,,Zukunftswünsche‘‘. Die Aktion wurde im Rahmen des Projektes „Ladenburg – den Unterschied leben und erleben“ in Kooperation mit dem Förderverein der Dalberg Grundschule Ladenburg durchgeführt. Das Projekt ist in das Landesprogramm „Demokratie stärken! Baden-Württemberg gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus“ eingebettet. Eine Teilnahme war für Interessentinnen unabhängig vom Wohnort möglich. Ziel der Aktion war es, die benachteiligte Gruppe der Frauen mit Fluchthintergrund über ihre Rechte in Deutschland aufzuklären, ihnen eine Stimme zu geben und sie darin zu stärken, ihre persönlichen Zukunftswünsche zu explorieren und zu verwirklichen.  

Vor dem Online-Treffen erhielten die Teilnehmerinnen ein Paket mit Flyern von Anlaufstellen wie dem Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen, dem Buch ,,Good Night Stories for Rebel Girls – 100 außergewöhnliche Frauen‘‘ und vielfältige Bastelmaterialien. 
Am Weltfrauentag fand das Online-Treffen mit reger Teilnahme von Frauen aus verschiedenen Gemeinden statt. Der Austausch wurde durch Sprachmittlerinnen unterstützt. Nach einer Vorstellungsrunde wurde gemeinsam ein Video zu den Rechten der Frau in Deutschland angeschaut und darüber gesprochen. Die muslimischen Frauen sprachen das Thema Diskriminierung im Rahmen von Ausbildung bzw. Erwerbstätigkeit in Zusammenhang mit dem Tragen eines Kopftuchs und der Religionsausübung an.  Viele von ihnen würden gerne sich gerne weiterbilden und arbeiten, haben aber die Erfahrungen gesammelt, dass ihnen dies erschwert oder gar verwehrt wird. Auch das Thema Scheidung und daraus resultierende Stigmatisierung wurde angesprochen.  
Um die Frauen zu stärken und den Blick auf ihre eigene Kraft zu richten, wurde im Anschluss gemeinsam eine Geschichte über die ,,Cholita Climbers‘‘ gelesen. Die Protagonistinnen der Geschichte ließen sich nicht beirren einen Berg auf ihre eigene Art zu besteigen, obwohl Männer ihnen sagten, dass sie es nicht schaffen könnten. Die Geschichte gefiel den Teilnehmerinnen. Vor allem die Tatsache, dass man sich nicht verändern muss, um seine Ziele zu erreichen, fand bei den Frauen große Zustimmung. 
Nach knapp zwei Stunden Austausch wurde zum Abschluss noch über die Mitmachaktion gesprochen. Im Paket fanden die Damen ein DIN-A4-Blatt mit einem Rahmen sowie eine Reihe von Bastelutensilien. Die Teilnehmerinnen konnten auf dem Blatt eine Collage erstellen, um ihre Wünsche für die Zukunft sowohl für sich als auch für andere Frauen darzustellen. Der Kreativität konnten sie dabei freien Lauf lassen. Die Collagen werden im Original ab dem Muttertag, den 09. Mai im Generationentreff Waldhof West des DRK-KV Mannheim e.V. (Roggenstraße 15, 68305 Mannheim) ausgestellt. 

Tag der Begegnung an der Erich-Kästner-Schule Ladenburg

Begegnungstag der Merian-Realschule Ladenburg an der Erich-Kästner-Schule Ladenburg

Am 07.07.2021 fand der Tag der Begegnung statt. Unter den Thematiken Homosexualität, LGBTQ+, Sexuelerziehung, Queer etc. besuchte die Gruppe der "Schülis" der Merian-Realschule, die 5. und 6. Klassen der Erich-Kästner-Schule. 
Die Gruppe der "Schülis" setzt sich aus Schüler*innen der 7.-9. Klasse der Merian-Realschule zusammen.
Das Projekt "Schülis" wurde von der Schulsozialarbeiterin der Merian-Realschule in Ladenburg Sharmila Pushpakanthan ins Leben gerufen und seit April 2021 durchgeführt. Unterstützt wird sie dabei von Parul Schreier, der Integrationsbeauftragten der Stadt Ladenburg. 


An diesem besonderen "Tag der Begegnung" wurden verschiedenste Aktionen mit den Schüler*innen der Erich-Kästner Schule durchgeführt. 
Um 8:30 Uhr wurde nach einer kurzen Vorstellungs- und Erzählrunde mit einige Namens- und Kennenlernspiele gestartet. Neben den Gruppenspielen gab es auch eine Führung durch das Schulhaus. Anschließend besuchte der Rektor der Realschule, Herr Stefan Baust die Schüler*innen. 
Danach boten die "Schülis" unterschiedliche Gruppenangebote an. Neben bunten und selbsthergestellten Kratzbildern wurden auch Freundschaftsarmbänder geknüpft und bunte Waffeln gebacken. 
Nach einer Reflexion und Abschiedsrunde der teilnehmenden Schüler*innen nahm dieser erfolgreiche Tag gegen 12.30 Uhr sein Ende. 

Selbstbehauptungskurs Martinsschule Ladenburg

Die Klassen 8 und 9 der Martinsschule haben im Juli 2020 ihren
Selbstsicherstark-Kurs bei Herrn Mörixbauer von SeSiSta absolviert. Die Martinsschule ist ein öffentliches Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. 
Bie dem Selbstsicherstark-Kurs haben die Klassen der 8. und 9. Stufe eine Menge über Selbstverteidigung, Blickkontakt, aufrechte Haltung, Öffentlichkeit erzeugen, Igitt-Gefühl, "Stopp, hör auf! -Sagen und noch vieles mehr gelernt.
Die Stimmung war gut und auch das Wetter spielte auf der Terrasse im Modul 8 
der Martinsschule mit.

Präventionsprojekt zum Thema Sucht an der EKS Ladenburg

Um die Schüler*innen der EKS zum Thema Sucht zu sensibilisieren und stärken wurde am 16.11.2021 die Theaterwerkstatt Heidelberg eingeladen.

Die Theaterwerkstatt Heidelberg brachten den Schüler*innen aus Klasse 7/8 und 9 das Thema Sucht in Form eines Klassenzimmertheaterstücks näher. Ein Präventionsprojekt in Form eines Theaterstücks ist gerade für die Schüler*innen der EKS (SBBZ Lernen) sehr geeignet, da es sehr anschaulich und greifbar für die Schüler*innen ist. Dadurch konnte man den Schüler*innen ein schweres Thema wie „Sucht“ auf eine sehr verständliche Art und Weise näherbringen.

Anschließend fanden in Kleingruppen Workshops statt, in denen das Thema intensiv bearbeitet wurde. Hierbei ging es vor allem auch um eigene Erfahrungen und bereits eigene Berührungspunkte mit dem Thema Sucht. 

Ziel des Tages war es, neben der Stärkung und Sensibilisierung auch das Aufzeigen von möglichen Hilfsangeboten. 

Theaterwerkstatt Heidelberg

Die Theaterwerkstatt Heidelberg versteht sich unter anderem als ein „Theaterpädagogischer Dienst für Schulen“ für die gesamte Metropolregion. Seit Anfang der 90er Jahre ist sie eine Bühne, die eine Brücke zwischen professionellen Theatermachern und theaterinteressierten Menschen herstellt.

Die Theaterwerkstatt bieten unterschiedliche mobile Theaterstücke zu folgenden Themen an:

• Gewalt

• Sucht

• Sexueller Mißbrauch

• Mobbing u.a.

Die Kombination aus präventivem Theaterstück und begleitendem Workshop unterstützt die Nachhaltigkeit der präventiven Arbeit und setzt neue Impulse.

SUCHT?! – ein Klassenzimmertheaterstück

″SUCHT?!” greift die Lebensrealitäten dreier verschiedener Jugendlicher auf und zeigt deren individuelle Betroffenheit durch das Thema Sucht.

Vortragsreihe 
"Kennen Sie eigentlich...?"

Rechtliche Betreuung

Der Vortrag zum Thema Rechtliche Betreuung ist die erste Veranstaltung in einer Reihe von Vorträgen unter dem Motto „Kennen Sie eigentlich...?“ der Fachstelle für Senioren & Soziales des Büros für Integration und Gleichstellung Ladenburg.

In dieser Reihe werden Themen vorgestellt, die für alle wichtig sind, mit denen sich aber niemand gerne beschäftigen möchte.

Fragen rund um das Thema der Rechtliche Betreuung - Wieso? Weshalb? Warum? Wurden am Freitag, den 19.11.2021 von 18 Uhr bis 19.30 Uhr bei der Onlineveranstaltung auf der Plattform Zoom geklärt. 

Die Referentin Susanne Krüger Dipl.- Betriebswirtin (BA), selbständige rechtliche Betreuerin in Mannheim, berichtete von ihrer Tätigkeit. Und ging insbesondere auf folgende Fragen ein: 

Was bedeutet Rechtliche Betreuung?

Für welche Bereiche kann eine Betreuung eingerichtet werden?

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um eine rechtliche Betreuung einzurichten?

Wie ist der Ablauf nach Anregung einer Betreuung?

Was macht eigentlich eine rechtliche Betreuer*in genau? (Hauptberuf – Ehrenamt?)

Vorsorgevollmacht

Der Vortrag ist die zweite Veranstaltung in einer Reihe von Vorträgen unter dem Motto „Kennen Sie eigentlich…?“ der Fachstelle für Senioren & Soziales und des Büros für Integration und Gleichstellung Ladenburg.

Herr Schönig von der Betreuungsbehörde des Rhein-Neckar-Kreises erklärte am 31.03.2022 zwischen 18:00 und 19:30 Uhr was eine Vorsorgevollmacht ist, wann sie wichtig ist und worauf bei der Erstellung geachtet werden sollte.  Die Veranstaltung fand im Domhofsaal der Stadt Ladenburg statt und war rege besucht.

POWER UP – Workshop an der Merian-Realschule Ladenburg

Das Projekt POWER UP läuft aktuell an der Merian-Realschule Ladenburg. Die 8. Klassenstufe hatte unter dem Motto "Die Vielfalt macht's" bereits im November und aktuell im Dezember einige Schulstunden im Rahmen des POWER UP – Workshops.

Der Aufklärungsworkshop behandelt das Thema Geschlechter und Identität. Dieser bringt den Schüler*innen sachliche Informationen über Geschlechtlichkeit und sexuelle Orientierung nahe. Es werden altersgerechte Methoden zum Abbau von Ängsten und Unsicherheiten vermittelt und der Abbau von Vorurteilen und Diskriminierungen behandelt. Neben diesen Themen steht auch die Gewaltprävention und Förderung von gegenseitigem Respekt auf dem Plan des Workshops.

Weitere Infos zu dem Projekt auf der Homepage: http://www.plus-mannheim.de/index.php/powerup

Cool.Sicher.Selbstbestimmt.

Gewaltpräventionstraining in der sechsten Klasse der Werkrealschule „Unterer Neckar“, Ladenburg 

Wie bleibe ich cool, wenn andere um mich herum versuchen mich zu provozieren? Wenn andere eine andere Meinung haben als ich oder andere Regeln? Wo, wann und wie fühle ich mich sicher? Und wie schaffe ich es selbst darüber zu bestimmen, was mit mir passiert?

Diesen und weiteren Fragen widmeten sich die Schüler*innen  der sechsten Klasse in fünf intensiven Trainingsstunden. Gefüllt wurden die Stunden durch theoretische Inputs und interaktive Übungen, in denen die Schüler an ihre persönlichen Grenzen gebracht wurden.

Die SchülerInnen stehen in ihrem Alltag vor verschiedenen Herausforderungen, um an der Gesellschaft teilzuhaben. Die Werkrealschule wird besucht von SchülerInnen mit den vielfältigsten Biographien und Hintergründen. Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede, aber auch ein anderes Verständnis von sozialen Regeln führen zu Spannungen, Konflikten und Ausgrenzungserfahrungen im unmittelbaren Alltag der Teenager.

In dem Training wurden die Herausforderungen und potentiellen Konfliktsituationen aufgegriffen und durch Übungen erlebbar gemacht. Dadurch lernten die SchülerInnen verschiedene Handlungsmöglichkeiten kennen, durch die eine Eskalation vermieden werden kann, indem sie cool, sicher und selbstbestimmt reagieren.

Vielfalt im Mäppchen 

Hautfarbe ist nicht gleich Rosa!

Den Unterschied leben und erleben heißt auch Unterschiede zeigen und bewusst machen. Kinder sollen sich und ihre Freund*innen so wie sie wirklich aussehen malen können. Um schon den Kleinsten zu zeigen, wie bunt Ladenburgs Bürger sind, kauft die Stadt 100 Packungen Buntstifte in "Hautfarbe" um diese an Kindergärten, Krippen etc. zu verteilen. 

Upcycling alter Bänke

Projekt mit dem Haus am Waldpark

Zusammen mit der Lern-Praxis-Werkstatt ist ein Projekt am Haus am Waldpark Ladenburg in Vorbereitung. Dabei sollen vom Arbeitsmarkt und der Gesellschaft abgeschnittene oder ausgeschlossene Gruppen zusammenkommen und gemeinsam agieren. Gerade durch die Pandemie sind viele Personengruppen von dieser Isolierung noch stärker betroffen und es ist wichtig Räume zu schaffen, in denen sich Menschen begegnen können.
Im Rahmen dieses Projekts sollen die Bänke vor dem Haus am Waldpark überarbeitet werden. Hierbei soll nicht nur den Bewohnern des Haus am Waldparks durch die Neugestaltung der Bänke eine gemütliche und ansehnliche Sitzgelegenheit geschafft werden, sondern auch die Möglichkeit mehr am Stadtleben teilzunehmen geboten werden. Bei der Aktion sollen bewusst die ursprünglichen gespendeten Bänke erhalten bleiben und überarbeitet werden. 

Die Würde und der Respekt vor dem "Alten" steht hier im Fokus. Upcycling trifft nicht nur den Zeitgeist sondern macht auch deutlich, dass "alt" nicht gleich abzuschreiben ist. So sind auch die Bewohner noch Teil der Gesellschaft und sollen als diese wahrgenommen werden. Der Wert für die Gesellschaft wird wieder zum Vorschein gebracht und macht auch deren Nutzen und Stärken sichtbar, die sonst ohne Job nicht wahrgenommen werden. 

Mit dieser Kooperation möchten wir die Präsenz, Wertschätzung und Teilhabe von Menschen und von Menschen Gemachtem im Stadtbild präsenter machen und ihren Wert für die Gemeinschaft sichtbarer.

Weitere Infos hier: https://www.jobcentral.de/index.php?id=61

Logo

©Copyright. Alle Rechte vorbehalten.